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Holzbau

Viele Hausbauinteressenten träumen davon, sich ein Eigenheim in Holzbauweise zu errichten, doch gehen die Vorstellungen vom Haus aus Holz zum Teil weit auseinander. Die einen denken an ein Blockhaus aus massiven Holzbohlen oder ganzen Stämmen, andere bevorzugen Holzrahmenbau oder massive Wände aus Brettsperrholz. Egal, welche Variante Sie wählen, der Holzbau trägt auf vielfältige Weise zum ökologischen und energiesparenden Bauen bei. Der moderne Holzbau bietet viele Vorzüge und ermöglicht es, Ihren Traum aus Holz individuell zu gestalten – egal, ob modern, urban, traditionell oder gemütlich.

SWISS KRONO TEX GmbH & Co. KG -Holzwerkstoffe-

Handwerk trifft HighTech

Holzbau zählt zu den aktuell innovativsten Bautechniken, da das Zimmererhandwerk trotz all der traditionellen Werte, die es mitbringt, auch sehr zukunftsorientiert agiert. So erfreut sich der Holzbau in Deutschland immer größerer Beliebtheit, zuletzt lag die Holzbauquote bei 17,8 %, was knapp 21.000 Wohngebäuden entspricht.

Der Holzbau ist äußerst flexibel und bietet eine Vielzahl von architektonischen Möglichkeiten, egal, ob Designhaus, Stadtvilla, Landhaus, Bungalow oder Bauhausstil, nahezu jede Variante ist technisch umsetzbar. Ein Haus in Holzbauweise ist baubiologisch unübertroffen und trägt so zu einem gesunden Wohngefühl und -komfort bei. Die Eigenschaften eines Holzbaus sorgen für eine Regulierung des Raumklimas und für eine angenehme Raum- und Oberflächentemperatur – im Sommer wie im Winter –, so lassen sich Umweltschutz und Wohlfühlklima spielend verbinden.

Verschiedene Arten von Holzbaukonstruktionen prägen hier das Bild. Zum einen der klassische Holzrahmen- bzw. Holztafelbau, der durch Ständerwerk aus Massivholz und einer Beplankung mit plattenförmigen Wandbaustoffen und einer in der Wand liegenden Dämmung daherkommt und zum anderen die unterschiedlichen Holzmassivbauweisen wie Blockbohlen oder die neueste Variante in Brettsperrholz, wo ganze Wände und Decken in einem Stück massiv gefertigt und dann auf der Baustelle montiert werden können.

Durch diese Konstruktionen lässt sich bei einer professionellen Aufstockung oder einem Anbau die Flächennutzung optimieren und der Wohnwert steigern. Dank der Vorfertigung und einer schnellen Montage, ist eine geringe Bauzeit zu realisieren und die Bauteile lassen sich harmonisch, ästhetisch und funktionell mit dem Bestandsbau verbinden. Ein besonderer Reiz ergibt sich aus der hohen Kombinierbarkeit von Holz mit verschiedenen anderen Baustoffen – Holz mit Beton, Glas oder Stein – sowohl im Innenausbau als auch in der Fassadengestaltung.

Vorteile von Holzhäusern

Holz als Werkstoff ist vielseitig. Ob es sich um eine Fertighausvariante, ein massives Blockbohlenhaus oder auch um ein Architektenhaus handelt, mit Holz ist einiges möglich, von traditionellen bis hin zu sehr modernen Erscheinungsbildern. Die bauphysikalischen Eigenschaften des Materials und die vielfältigen Konstruktionsmöglichkeiten, bringen dabei viele Vorteile mit sich.

Nachhaltigkeit

Während der "Produktionszeit" gibt der Werkstoff Holz seiner Umwelt mehr zurück, als er für sein Wachstum benötigt: Er filtert unablässig schädliches CO2 aus der Luft und reichert diese stattdessen mit frischem Sauerstoff an. Dieser Beitrag zur Klimabilanz ist so groß, dass auch nach Abschluss aller Verarbeitungsschritte jedes Holzbauteil mehr Treibhausgase getilgt als hervorgerufen hat. Andere natürliche Baustoffe wie Ziegelsteine können da nicht mithalten.

Wohngesundheit

Die Holzbauweise ist für Allergiker und Asthmatiker nachweislich gesundheitsfördernd. Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben (offenporige Struktur), sodass das Klima selbstständig auf 45 – 55 % Luftfeuchtigkeit reguliert wird. Das schafft eine gesundheitsfördernde Umgebung und hat eine beruhigende Wirkung auf die Atemwege.

Energie

Im Holzbau können mit geringem Platzverbrauch sehr gute Dämmeigenschaften erzielt werden. Trotz schlanker Wandaufbauten dringt sowohl im Winter kaum Energie nach draußen als auch im Sommer Hitze nach drinnen. Das liegt einerseits an den physikalischen Eigenschaften des Baustoffs Holz, andererseits auch an den ausgefeilten Konstruktionen, die mit diesem Baustoff möglich sind. Damit können höchste Energieeffizienz-Standards bereits mit relativ dünnen Wandstärken erreicht werden.

Gewicht

Die Holzbauweise punktet aufgrund des vergleichbar geringen Gewichts vor allem bei der Nachverdichtung im urbanen Raum – speziell bei Aufstockungen von Bestandsgebäuden, wo aus statischen Gründen eine leichte Bauweise notwendig ist.

Bauzeit

Die Bauzeit eines Holzhauses ist, abhängig von der Bauweise, in der Regel geringer als die eines vergleichbaren gemauerten Massivhauses. Bei Gebäuden, die in Holzbauweise errichtet werden, erfordert die Umsetzung des Rohbaus, durch die Vorfertigung der Wand- und Deckenelemente in den Werkhallen der Holzbaubetriebe/Zimmereien, in der Regel nur wenige Tage.

Brandschutz

Moderne Holzhäuser sind so brandsicher wie Häuser aus Stein. Sogar Feuerwiderstandsklassen bis F 90 (feuerbeständig) sind möglich, das heißt: Ein Holzbauteil kann bis zu 90 Minuten dem Feuer standhalten. Wer auf überdurchschnittliche Sicherheit seiner Holzbekleidungen Wert legt, kann etwa auf OSB-Platten mit speziellen feuerbeständigen Beschichtungen zurückgreifen.


Konstruktionsweisen

Der Baustoff Holz wird häufig in Kombination mit anderen Baumaterialien angewendet. Es gibt beispielsweise Holzbalkendecken im Mauerwerksbau, Holzdachstühle auf Bauten aus Mauerwerk oder Beton, Dachbinder aus Holzfachwerken oder Brettschichtholzträger für Hallen und viele andere Anwendungsgebiete. Wird die komplette (tragende) Wandkonstruktion eines Gebäudes im Holzbau errichtet, unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Holzleicht- und der Holzmassivbauweise.

Aufstockung und Anbau: besonders einfach mit Holz

Sie planen einen Anbau oder eine Aufstockung? Dann empfiehlt sich die trockene Bauweise eines Holzrahmenbaus ganz besonders. Die Lärm- und Schmutzbelastung bleibt im Vergleich gering, sodass Sie auch enge Lücken schnell und stressfrei (auch für Ihre unmittelbaren Nachbarn) bebauen können. Die schnelle Umsetzung eines Anbaus in Holzbauweise senkt außerdem Kosten, ist nachhaltig und die stoffliche Verwendung von Holz leistet einen positiven Beitrag zum Klimaschutz.

Massivbauweise

Blockbohlenbau

Beim Blockbohlenbau bestanden die Wände ursprünglich aus behauenen und aufeinandergelegten Holzstämmen. Durch die Weiterentwicklung hinsichtlich eines hohen Vorfertigungsgrades und immer kürzerer Bauzeiten ist daraus eine sehr wirtschaftliche Bauweise entstanden. Für den modernen Aufbau der massiven Blockbohlenwand werden maschinell vorgefertigte Rundbohlen oder Vierkantbohlen aus Brettschichtholz und Konstruktionsvollholz mit einem vorgefertigten Nut-Feder-Profil verwendet. Neben dem traditionell einschaligen Aufbau der Außenwand sind auch mehrschalige Konstruktionen mit Zwischendämmung möglich. Die Innenwände im Blockhaus können ebenfalls als Blockbohlenwände oder auch als Trockenbauwände realisiert werden. Zu beachten ist das schwindbedingte Setzen der Blockbohlen und die sorgfältige und fachgerechte Ausführung der Fugen. Davon gibt es im Blockhaus zahlreiche. Undichtigkeiten sorgen für Wärmeverluste und Kondensat und müssen vermieden werden. Ist ein Blockhaus einmal geplant, lassen sich Konstruktionsänderungen in der Regel nur noch in sehr begrenztem Umfang umsetzen. Keinesfalls dürfen diese ohne Rücksprache mit dem Planer bzw. Statiker vorgenommen werden.

    Brettsperrholzbau

    Es handelt sich um eine Massivbauweise mit vorgefertigten Platten, die aus getrockneten und festigkeitssortierten Brettern aus heimischen Nadelhölzern hergestellt werden. Die einzelnen Lagen (3 bis 7 Lagen) werden typischerweise um 90° zueinander gedreht und flächig miteinander verklebt. Dadurch wird das Tragverhalten homogenisiert sowie das Quell- und Schwindverhalten der Elemente um ein Vielfaches verbessert. In Abhängigkeit der statischen Beanspruchung ergeben sich für die einzelnen Bauteile unterschiedliche Anzahlen von Lagen und damit verschiedene Decken- bzw. Wandstärken. Dank der hervorragenden bauphysikalischen und mechanischen Eigenschaften weist dieser flächenförmige Holzwerkstoff beste Wärmedämmeigenschaften auf, andererseits kann Brettsperrholz Lasten in mehrere Richtungen abtragen und auch als Träger eingesetzt werden. Die Wand-, Decken- und Dachaufbauten lassen sich individuell den Anforderungen an Statik, Brand-, Schall- und Wärmeschutz anpassen und eignen sich deshalb sowohl für öffentliche Bauten wie Schulen oder Kindergärten als auch für Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Gewerbebauten. Ein weiterer Vorteil der Brettsperrholzbauweise ist, dass keine Raster erforderlich sind. Dadurch können Grundrisse relativ frei aufgebaut werden, auch Fenster- und Türöffnungen lassen sich beliebig integrieren.

      Leichtbauweise

      Skelettbau

      Aus dem traditionellen Fachwerkbau hat sich der Skelettbau entwickelt. Ein Gerüst aus Konstruktionsvollholz – bei größeren statischen Anforderungen aus Brettschichtholz – trägt die Lasten. Zur Aussteifung kommen Stahlbänder oder diagonale Streben zum Einsatz. Wandverkleidungen spielen als Aussteifung eher eine untergeordnete Rolle, Innenwände können nach Wunsch gesetzt werden oder ganz entfallen, spätere Änderungen des Grundrisses sind nicht ausgeschlossen. Durch die Verwendung von Rastern und den Einsatz von Konstruktionsvollholz wird der Holzskelettbau zur wirtschaftlichen Holzbauweise mit großen Stützenabständen. Für sehr große Stützweiten wird Brettschichtholz als Träger eingesetzt. Vorteil dieser Konstruktionsweise: Offene Raumfolgen, großflächig verglaste Außenwände und variable Grundrisse, lassen sich relativ einfach realisieren.

        Rahmen- oder Tafelbau

        Rahmen aus Konstruktionsvollholz werden mit Holzwerkstoffplatten ausgesteift und leiten quasi im Verbund alle vertikalen und horizontalen Lasten ab. Diese Konstruktionsweise erlaubt – aufgrund des möglichen hohen Vorfertigungsgrades – sehr kurze Bauzeiten, bietet aber wegen der tragenden Innenwände weit weniger Freiheit was eine spätere veränderte Nutzung betrifft. Da der Rahmenbau eher auf ein Rastermaß ausgerichtet ist und die Querschnitte der Hölzer standardisiert sind, ist ein hohes Maß an Rationalität bei der Fertigung möglich. Aus diesem Grund wird die Holzrahmenbauweise insbesondere dann eingesetzt wenn kurze Bauzeiten bei hohem Vorfertigungsgrad gewünscht sind. Es wird zwischen verschiedenen Graden der Fertigung unterschieden:

         

        • Vollmontage:Einzelteile der späteren Wandkonstruktionen werden werksseitig vorgefertigt, die Montage erfolgt komplett auf der Baustelle.
        • Halbfertigteile:Hier werden einseitig beplankte Rahmen geliefert. Die kraftschlüssig montierte Verbindung steift den Rahmen für den Transport aus.
        • Vollfertigteile: In diesem Fall werden die Wandelemente vollständig – mit beidseitiger Beplankung inklusive Dämmung (Tafelbau) – vorgefertigt. Zum Teil können auch Fensterbauteile sowie die Haustechnik oder sogar die Außenfassade bereits komplett mit integriert sein.

          Holzbaustoffe

          Holzbaustoffe unterscheiden sich durch die unterschiedlich verwendeten Strukturelemente in Werkstoffe auf Vollholzbasis, Furnierwerkstoffe, Spanwerkstoffe, Faserwerkstoffe und Verbundwerkstoffe. Abhängig vom jeweiligen Einsatzbereich bzw. der Konstruktionsweise werden im modernen Holzbau verschiedene Werkstoffe kombiniert. Hier gibt es diverse Kombinationen verschiedener Holzwerkstoffe – etwa mit OSB-Platten verkleidete Rahmen aus Konstruktionsvollholz – die jeweils zum Ziel haben, die positiven Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien zu vereinen. Aus dem selben Grund wird Holz auch häufig mit anderen Werkstoffen kombiniert – beispielsweise können tragende Elemente aus Stahlbeton oder sogar Holz-Beton-Verbundelemente das Gerüst für dazwischenliegende Wandelemente aus Holzwerkstoffen bilden. 

          Konstruktionsvollholz

          Konstruktionsvollholz

          Konstruktionsvollholz wird aus heimischen Nadelhölzern erzeugt und industriell gefertigt. Es erfüllt je nach Wunsch unterschiedliche Qualitätsanforderungen, die sich vom herkömmlichen Bauholz unterscheiden können. Die technische Trocknung und die anschließende Festigkeitssortierung (visuell oder auch maschinell) zählen zu diesen erhöhten Qualitätsanforderungen. Die Fehlstellen der Hölzer werden durch die Sortierung erkannt und ausgekappt und durch eine Keilzinkenverbindung in der Länge gefügt, auf ein Nennmaß egalisiert bzw. gehobelt und anschließend auf Länge gekappt.

          Konstruktionsvollholz hat sich zu einem vielseitig einsetzbaren und in vielen Querschnitten verfügbaren Standardbaumaterial entwickelt. Im Hausbau bildet Konstruktionsvollholz die tragende Struktur, egal, ob beim Dach oder in der Wand. Zudem ist Konstruktionsvollholz in Sicht- und Industriequalität erhältlich.

            Brettschichtholz

            Brettschichtholz

            Brettschichtholz (BSH) wird besonders bei höheren statischen Anforderungen, großen Querschnitten oder besonderen Anforderungen an die Optik verwendet. Beim Herstellungsprozess werden mindestens zwei technisch getrocknete und nach Festigkeit sortierte Bretter oder Brettlamellen faserparallel miteinander verklebt. Da die Einzellamellen vor dem Verkleben leicht formbar sind, können auch bogenförmige und gekrümmte Bauteile hergestellt werden.

            BSH ist durch die Verklebung und damit einhergehende Homogenisierung ein formstabiles und risseminimiertes Holzprodukt, das eine bis zu 50 % höhere Biegefestigkeit als übliches Bauschnittholz aufweisen kann. Die hohe Tragfähigkeit bei einem geringen Eigengewicht ermöglicht schlanke und wirtschaftliche Konstruktionen mit großen Spannweiten. Brettschichtholz weist – so wie alle Holzprodukte –  einen hohen Brandwiderstand und eine gute chemische Resistenz auf.

            Brettschichtholz-Bauteile werden in verschiedenen Oberflächenqualitäten angeboten: "Sicht-Qualität" (Si) steht für Bauteile mit statischen und ästhetischen Anforderungen für den Einsatz in Innenräumen, "Nicht-Sicht-Qualität" (NSi) steht für Brettschichtholz mit statischen Anforderungen ohne gehobenen optischen Anspruch.

              Spanplatten

              Spanplatten werden im Holzfertigbau und als konstruktive Ausbauplatte verwendet, sie werden oft auch als Flachpressplatten bezeichnet. Sie bestehen aus unterschiedlich großen, beleimten Spänen, die in zumeist drei bis fünf Schichten zu Mehrschichtplatten verpresst werden. Da der massive Holzverbund aufgehoben ist, haben diese Platten in Richtung der Plattenebene, also Länge und Breite der Platte, nahezu die gleichen Quell- und Schwindeigenschaften.

              Spanplatten werden nach DIN EN 312-1 in sieben verschiedene Typen gegliedert.
              Die Plattentypen P3/P5 sind beim Bauen üblich.

                Im statischen Sinne nicht tragende Bauteile:Im statischen Sinne tragende Bauteile:Hochbelastbare tragende Bauteile:
                P1: leichte Verkleidungen im TrockenbereichP4: TrockenbereichP6: Trockenbereich
                P2: Innenausbau im TrockenbereichP5: FeuchtbereichP7: Feuchtbereich
                P3: Feuchtbereich

                OSB-Platten

                OSB-Platten (Oriented Strand Board) – auch Grobspanplatten genannt, werden aus langen, schlanken Spänen hergestellt, die im Gegensatz zu normalen Spanplatten einheitlich ausgerichtet (orientiert) werden. Die Platten sind dreilagig aufgebaut: Die Späne in der oberen und der unteren Deckschicht sind in Produktionsrichtung längs ausgerichtet, die Späne in der Mittelschicht dagegen quer. Resultat: ausgezeichnete Formstabilität und hohe Festigkeitswerte. Auch die Biegefestigkeit ist durch die langen und schlanken Späne höher als bei normalen Spanplatten.

                Die DIN EN 300 definiert folgende OSB-Klassen:

                  OSB/1OSB/2OSB/3OSB/4
                  Platten für den Innenausbau im TrockenbereichPlatten für tragende Zwecke im TrockenbereichPlatten für tragende Zwecke im FeuchtbereichHochbelastbare Platten für tragende Zwecke im Feuchtbereich

                  Brettsperrholz

                  Brettsperrholz

                  Brettsperrholz (BSP) ist ein massives, flächenförmiges Holzprodukt. Als Rohmaterial für die Einzellagen werden Bretter aus trockenem Nadelholz verwendet. Diese werden in mindestens drei Schichten in einem Winkel von vorzugsweise 90° miteinander verklebt. Durch das Verkleben von Längs- und Querlagen wird das "Arbeiten" des Holzes, also das Quellen oder Schwinden, auf ein sehr geringes Maß reduziert. So werden die Anforderungen an einen modernen Baustoff sicher erfüllt.

                  Brettsperrholz lässt sich in sehr großen Abmessungen produzieren und ist daher für die Herstellung tragender und zugleich raumbildender Bauteile für Wände, Decken und Dächer sowie für Träger und Scheiben bestens geeignet. Die massiven, flächenförmigen Fertigteile können hohe Lasten übertragen, weisen ein hervorragendes Brandverhalten auf, lassen sich schnell und trocken verbauen und wirken schall- und wärmedämmend. Brettsperrholz verfügt über definierte bauphysikalische und mechanische Eigenschaften, deshalb lassen sich die zu erreichenden bauphysikalischen Rahmenbedingungen leicht umsetzen und auch prüfen. Das macht BSP im Holzbau zum idealen Werkstoff.

                    Holzfaserdämmstoffe

                    Holzfaserdämmstoffe

                    Bei der Herstellung von Holzfaserplatten wird das Holz bis hin zur Holzfaser aufgeschlossen und anschließend zu Platten verpresst.

                    Der strukturelle Zusammenhalt beruht im Wesentlichen auf der Verfilzung der Holzfasern und ihren holzeigenen Bindekräften, es können aber auch Klebstoffe als Bindemittel eingesetzt werden. Holzfaserdämmstoffe wurden erstmals vor mehr als 75 Jahren aus dem Holz nachhaltig bewirtschafteter Wälder hergestellt und haben sich seit dieser Zeit im Bauwesen bewährt.

                    Sie finden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten ihren Einsatz. Durch einzigartige Eigenschaften des Baustoffes Holz sorgen sie für eine optimale Wohnbehaglichkeit, egal, ob Wärmedämmverbundsystem, Dach- oder Innendämmung sowie Trittschalldämmung. Die Hersteller bieten passende Produkte für fast alle Anwendungsbereiche.

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