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Fassade

Der Weg zur neuen Fassade

Mit gezielten Maßnahmen für verbesserten Schutz und reduzierte Energiekosten sorgen

Sprachlich entspringt das Wort „Fassade“ dem Italienischen und leitet sich von „facciata“ bzw. „faccia“ ab, was so viel wie „Gesicht“ bedeutet. Und genau wie ein einst schönes Gesicht über die Jahre altern kann, kann auch Ihre Fassade mit der Zeit an Glanz verlieren.Gerade bei sanierungsbedürftigen Altbauen geht viel Energie über die Gebäudehülle verloren. Um Ihrer Fassade ein frisches Aussehen zu verleihen und Witterungs- und Wärmeschutz zu verbessern, gibt es verschiedene Möglichkeiten – das können komplexe Sanierungsmaßnahmen, aber auch nachträgliche Modernisierungen sein, die bei gleichbleibendem Heizverhalten die Energiekosten senken. Finden Sie mit unserer Hilfe heraus, welche baulichen und gestalterischen Lösungen für Sie geeignet sind!

Kombination von Dämmung und anderen Sanierungsmaßnahmen

Der günstigste Zeitpunkt für eine Fassadendämmung ist dann, wenn auch andere Sanierungsmaßnahmen anstehen und die Arbeiten verknüpft werden können. Ist es beispielsweise Zeit für einen neuen Anstrich der Außenwände, muss sowieso ein Gerüst gemietet werden. Das allein macht etwa 20–40 Prozent der Gesamtkosten einer Fassadendämmung aus. Noch deutlicher und besser fällt die Rechnung aus, wenn zusätzlich zum Anstrich eine Putzerneuerung vorgenommen wird. Der Investitionsanteil, der dann ausschließlich der energetischen Verbesserung dient, liegt oft nur noch bei rund 50 Prozent. 

Kostenschätzung der energetischen Sanierung

Bei der Berechnung der tatsächlichen Kosten spielen die Quadratmeterzahl sowie die Homogenität der Flächen eine entscheidende Rolle: Je mehr Unterbrechungen es gibt, desto aufwendiger und teurer ist die Dämmung. Auch die Wahl des Dämmstoffes hat Auswirkungen auf den Preis. Blickt man am Ende allerdings auf die Gesamtkosten, macht das reine Dämmmaterial nur einen relativ kleinen Anteil aus. Bei der Materialwahl sollten Sie deshalb auch andere Aspekte gut abwägen. Da sich die Beurteilung der möglichen Optionen für eine Fassadendämmung sehr vielschichtig darstellt, ist guter (Experten)Rat teuer. Doch den müssen Sie oft nicht einmal selbst bezahlen, da eine Vor-Ort-Energieberatung von staatlichen Förderprogrammen bezuschusst werden kann.

Endbeschichtung

Putz an der Fassade ist immer eine gute Wahl, vor allem im Zeitalter moderner, schichtweise angelegter Putzsysteme mit optimalen bauphysikalischen Eigenschaften. Ein Unterputz egalisiert und schützt das Mauerwerk, ein hochwertiger Oberputz veredelt die Fassade. Mit der richtigen Farbwahl – oder vielleicht doch der Entscheidung für Klinkerriemchen – wird es am Ende rund.

Holzfassade

Mit steigendem Umwelt- und Klimabewusstsein wächst auch die Zahl der Naturfassaden aus Massivholz. Die spannende Architektur dieses ökologischen Wohnens überrascht durch verspielte und vielfältige Designarten. Auch Materialkombinationen sind voll im Trend. Moderne Holzfassaden, vereint mit Edelstahl, Aluminium oder Glas, sind absolute Eyecatcher.

Kaltfassade

Ist die wärmedämmende Schicht durch eine Luftschicht von der Witterungsschutzschicht getrennt, bezeichnet man die mehrschalige Außenwand als Kaltfassade. Die für die Modernisierung relevanteste Variante einer Kaltfassade ist die vorgehängte hinterlüftete Fassade. Diese ist zwar weniger verbreitet als die Warmfassade, bietet aber in vielerlei Hinsicht klare Vorteile.

Warmfassade

Warmfassaden sind einschalige Außenwände, die aus einem oder mehreren Materialien bestehen. Sämtliche Funktionen des Gebäudeabschlusses wie Witterungs-, Wärme- und Schallschutz werden von der Warmfassade übernommen. Auch ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann zu einer Warmfassade gehören.

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